|
|
|
Der Content Kurier
– Kuratierte Highlights aus der Welt des Contents
|
Sechs typische Herausforderungen, die gute Ideen im Planungsalltag ausbremsen
|
|
|
Hallo Reader,
Ideen für Inhalte entstehen selten dann, wenn wir planen. Meistens tauchen sie beim Lesen, im Gespräch oder in einem beiläufigen Moment zwischendurch auf. Das ist normal und kein Zeichen dafür, dass deine Planung nicht funktioniert.
Schwierig wird es erst, wenn diese Ideen nicht zuverlässig zu Inhalten werden. Wenn die Planung viel Zeit kostet, aber kaum Entlastung bringt. Oder wenn du immer wieder von vorne anfängst, obwohl eigentlich schon viel vorhanden ist.
In meiner Arbeit zeigt sich dabei ein klares Muster: Contentplanung scheitert selten an Motivation oder Disziplin. Fast immer sind es wiederkehrende Herausforderungen, die Entscheidungen verzögern, Prioritäten verwischen oder Abläufe unnötig verkomplizieren.
Genau die folgenden sechs Hürden begegnen mir bei meinen Kund*innen - und auch mir selbst ;) - immer wieder. Sie erklären, warum Planung schwer wird und an welchen Stellen du ansetzen kannst, um wieder mehr Klarheit und Wirkung zu erzielen.
Beste Grüße
|
|
Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
|
Leitgedanke
– Die sechs Herausforderungen, die ich bei meinen Kund*innen immer wieder sehe
Wenn die Planung nicht funktioniert, liegt das selten daran, dass jemand „nicht diszipliniert genug“ ist. Meist sind es diese sechs Punkte:
- Zu wenig Fokus auf das Publikum: Viele Pläne drehen sich um Formate, Kanäle und Frequenzen, aber zu wenig um die echten Fragen, Unsicherheiten oder Denkfehler der Zielgruppe.
👉 Ein erster Ansatz ist: Plane nicht Themen, sondern Probleme, die dein Content sortieren oder klären soll.
- Es gibt keinen klaren Workflow für die Planung: Ideen sind da, aber sie versickern irgendwo zwischen Notizen, Tools und offenen Tabs.
👉 Definiere feste Schritte: Sammeln → Auswählen → Ausarbeiten → Prüfen. Das ist nicht kreativ, aber extrem entlastend.
- Es gibt keine Prioritäten in den einzelnen Planungsphasen: Dadurch wird nichts wirklich fertig.
👉 Entscheide bewusst, wann du grob denkst und wann du in die Tiefe gehst. Nicht alles braucht sofort Perfektion.
- Kein passendes Tool(-System): Zu viele Tools oder ein einzelnes, das nicht zum Denken passt, erzeugen Reibung. 👉 Das richtige System ist das, das du tatsächlich nutzt – nicht das, was theoretisch alles kann.
- Ein unrealistischer oder inkonsistenter Kalender: Große Ambitionen treffen auf einen Alltag, der anders aussieht.
👉 Plane mit Puffer, Wiederholungen und echten Zeitfenstern. Konsistenz schlägt Dichte.
- Es gibt keinen Verteilungs- oder Wiederverwendungsplan: Content wird einmal veröffentlicht – und dann vergessen.
👉 Denke Inhalte modular: Was lässt sich zuspitzen, weiterdenken oder in ein anderes Format übersetzen?
|
|
|
Die großen Zwei
– Die zwei wichtigsten Beiträge zum aktuellen Thema

How to Plan a Year’s Worth of Content
#OldieButGoldie – Wie du mit nur einer einzigen Umfrage die Basis für ein ganzes Jahr Content schaffen kannst.
|
|

30 Days of Content in Under an Hour
#FürProfis – So planst du in 30 Minuten Content für 30 Tage – Schritt für Schritt.
|
|
|
|
"When teams separate signal from noise, impose structure before scheduling, and use tools that preserve context across planning and execution, content calendars stop feeling chaotic, and start feeling intentional."
Talar Mazloumian - Content Marketing Manager @ Later
|
|
|
|
Content Nachschlag
– Darf es noch etwas Persönliches sein?
|
|
|
6 + 4 Herausforderungen, die deine Contentplanung unnötig schwer machen
|
|
|
|
|
|
tl;dr
Bei der Contentplanung scheitert es selten an Ideen, sondern meist an sechs strukturellen Hürden. Diese lassen sich jedoch mit klaren Regeln deutlich leichter überwinden.
|
|
|
|
|
|
|
|