Hallo Reader,
Inzwischen sind wir uns einig: Für guten Content ist eine gute Planung unerlässlich.
Vor allem stellt sich die Frage: Was davon zahlt sich wirklich aus – und das nicht nur für ein paar Wochen, sondern über Jahre hinweg?
Ich habe meinen Beitrag aus dem letzten Jahr um zwei weitere Beispiele ergänzt.
Einzelpersonen und Unternehmen.
Kleine Setups und größere Strukturen.
Es geht nicht darum, sie zu kopieren, sondern herauszufinden, was sich durchzieht, wenn Planung im Alltag funktioniert.
Denn obwohl die Ansätze auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, lassen sie sich erstaunlich klar auf ein paar gemeinsame Prinzipien herunterbrechen.
Genau diese Prinzipien möchte ich heute mit dir teilen.
Vielleicht inspiriert dich der eine oder andere Gedanke.
Beste Grüße
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Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
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Content Highlight
– Redaktionsschmankerl der Woche
Content-Planung: Wie gehen andere bei der Planung vor?
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Leitgedanke
– Was brauchst du wirklich, damit Content-Planung im Alltag funktioniert?
Die folgenden fünf Erkenntnisse stammen aus unterschiedlichen Planungsansätzen. Die Prinzipien sind für alle Pläne gleich, egal wie sie aussehen.
1. Konsistenz schlägt Intensität
Alle Beispiele zeigen das Gleiche. Es ist sinnvoller, regelmäßig zu veröffentlichen, als punktuell alles zu geben. Nicht mehr Content, dafür verlässlicher Inhalte.
Sichtbarkeit entsteht selten durch einzelne starke Phasen. Sie entsteht durch Wiederholung und Konsistenz.
2. Klare Entscheidungen reduzieren den Kreativdruck
Themensäulen, feste Formate oder Serien nehmen dir nichts weg. Sie nehmen Druck raus.
Wenn klar ist, worüber du sprichst und was bewusst draußen bleibt, musst du nicht bei null anfangen. Das spart Energie für das, was am Ende zählt. Die Umsetzung.
3. Planung ist ein Rahmen, kein starres System
Keiner der Ansätze arbeitet mit unveränderlichen Plänen. Planung dient der Orientierung, nicht der Kontrolle.
Sie wird angepasst, überprüft und verschoben. Der Alltag ist nicht planbar und die Planung muss darauf reagieren.
4. Prozesse entlasten, damit Inhalte entstehen können
Egal, ob solo oder im Team. Wiederholbare Abläufe sorgen dafür, dass Inhalte nicht jedes Mal neu organisiert werden müssen.
Je weniger Fragen du dir bei jedem Beitrag stellen musst, desto mehr Raum bleibt für Inhalt und Qualität.
5. Strategie kommt vor Kalender
Der Redaktionsplan ist nie der Startpunkt. Es beginnt immer mit Zielen, Zielgruppen und Haltung.
Ohne diese Klarheit wird die Planung schnell zur Beschäftigung. Viel Arbeit, wenig Wirkung.
Wenn du deinen Content weiterdenken willst, dann genau an diesen Stellen. Mehr Tools oder Vorlagen sind nicht das Thema. Deine Entscheidungen sollten sich auf das konzentrieren, was für dich und deinen Alltag wirklich tragfähig ist.