Hallo Reader,
Kennst du diese Momente, in denen du zurückblickst und dich fragst: Ist all das wirklich in den letzten sechs Monaten passiert?
So ging es mir bei meinem Halbjahresrückblick.
Es gab Kund*innenprojekte, Workshops, einen Podcast, Coaching, neue Ideen, ein immer noch nicht fertiges Canva-Kurs-Update, Bücher(stapel), Balkonzeit, zweimal Amsterdam und eine Bahnfahrt, über die ich vermutlich noch länger sprechen werde als nötig.
Ich könnte dir das jetzt natürlich chronologisch erzählen. Oder wir machen es etwas unterhaltsamer.
enn erstaunlicherweise lässt sich mein erstes Halbjahr ziemlich gut in Songtiteln zusammenfassen.
Verrat mir gerne deinen Song oder Soundtrack, der dein letztes halbes Jahr beschreibt. :) Vielleicht erstellen wir so eine gemeinsame Playlist.
Beste Grüße
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Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
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Leitgedanke
– Meine Playlist für das erste Halbjahr 2026
1.Talking Heads – Road to Nowhere: So fühlte sich der Jahresanfang stellenweise an. Ich war in Bewegung, hatte viele Ideen, aber noch keine fertige Antwort darauf, wo genau ich mit meiner Selbstständigkeit hin will.
2.Queen & David Bowie – Under Pressure: Dann kamen Kund*innenprojekte, Workshops, Podcast-Termine und all die kleinen Aufgaben dazu, die einzeln harmlos aussehen, aber gemeinsam plötzlich einen erstaunlich vollen Kalender ergeben.
3.The Beatles – Paperback Writer: Zum Glück gab es eine Konstante. Ich habe gelesen, geschrieben, Inhalte entwickelt und dabei wieder jede Menge Gedanken gesammelt, die vermutlich irgendwann in meinen Inhalten auftauchen werden.
4.Daft Punk – Harder, Better, Faster, Stronger: Meine innere Projektmanagerin hätte das Update meines Canva-Kurses gerne möglichst effizient abgearbeitet – nur hat Canva währenddessen neue Funktionen veröffentlicht und meine Workshops lieferten mir ständig neue Erkenntnisse für den Kurs.
5.Kraftwerk – Trans-Europe Express: Und dann war da diese Fahrt zu einem Workshop: Aus geplanten zweieinhalb Stunden wurden ungefähr neun. Die Deutsche Bahn wollte offenbar auch einen Beitrag zu meinem Halbjahresrückblick leisten.
6.Coldplay – Amsterdam: Glücklicherweise führten mich die Wege nicht nur zu Workshops, sondern gleich zweimal nach Amsterdam – einmal geplant, einmal ziemlich spontan.
7.Florence + The Machine – Dog Days Are Over: Parallel dazu hat sich durch mein Coaching einiges sortiert: weniger diffuses „Irgendwas möchte ich verändern“ und langsam mehr Klarheit darüber, was ich eigentlich verändern will.
8.Billy Joel – Vienna: Eine Erkenntnis musste ich dabei allerdings mehrfach hören: Nur weil ich bereits angefangen habe, muss nicht alles sofort fertig sein.
9.Fleetwood Mac – Go Your Own Way: Das galt auch für meine Ideen. Einige entwickelten sich weiter, andere landeten erst einmal auf der Warteliste und manche nahmen eine Richtung, die ich im Januar überhaupt nicht vorgesehen hatte.
10.Depeche Mode – Enjoy the Silence: Gerade deshalb wurden die unspektakulären Momente wichtiger: der Balkon, die Bücher, die freien Wochenenden und zwischendurch einfach mal nichts Neues zu starten.
11.Taylor Swift – Shake It Off: Denn Pläne ändern sich, Termine verschieben sich, Züge verspäten sich und manche Projekte brauchen länger. Ich kann mich darüber ärgern – schneller fertig werden sie dadurch leider trotzdem nicht.
12.David Bowie – Changes: Und damit lande ich ziemlich genau dort, wo ich nach sechs Monaten stehe: Ich werfe nicht alles um, aber ich sortiere neu – meine Angebote, meine Website, meine eigenen Projekte und vor allem die Frage, wofür ich meine Zeit künftig einsetzen möchte.
Vielleicht ist das mein eigentliches Learning aus diesem Halbjahr: Veränderung muss nicht immer einen großen Neustart bedeuten.
Oftmals bemerkst du erst beim Zurückblicken, dass viele kleine Entscheidungen längst eine neue Richtung ergeben haben.
Falls du gerade selbst das Gefühl hast, noch nicht genau zu wissen, wohin dein Jahr eigentlich will, brauchst du vielleicht noch keinen perfekten Plan. Vielleicht reicht fürs Erste auch eine gute Playlist. 😉