Zahlen analysiert. Und jetzt? – Der Content Kurier #84


Der Content Kurier

– Kuratierte Highlights aus der Welt des Contents

In zehn Schritten von Daten zu einer Entscheidung, mit der du weiterarbeiten kannst.

Hallo Reader,

meine Tasse Kaffee geht bei einer Content Analyse meistens schneller leer, als dass ich eine Antwort auf die wichtigste Frage finde: Was mache ich jetzt eigentlich mit diesen Zahlen?

Reichweite, Klicks und Interaktionen lassen sich einfach aufrufen, doch bei ihrer Einordnung wird es knifflig:

  • Was sollte der Inhalt erreichen?
  • Welche Kennzahlen helfen mir bei genau dieser Frage?
  • Welche zusätzlichen Beobachtungen brauche ich, um basierend auf einem Wert eine nachvollziehbare Entscheidung zu treffen?

Content Analyse beginnt für mich nicht mit dem Sammeln möglichst vieler Daten. Stattdessen arbeite ich mich Schritt für Schritt von einer konkreten Fragestellung zu einer plausiblen Erklärung und schließlich zu einer Maßnahme vor.

Diesen Ablauf kannst du auch mit (m)einem Content-Analyse-Canvas Schritt für Schritt durchgehen.

Es hilft dir, deine Beobachtungen zu ordnen, die relevanten Informationen herauszufiltern und eine konkrete Entscheidung abzuleiten.

Beste Grüße

Steffi Kowalski

Content Managerin und Content Strategin


Leitgedanke

Willst du eine Content Analyse ohne viel Drumherum durchführen? Dann orientiere dich an diesen zehn Schritten:

  1. Setze ein Ziel fest: Was sollte der Inhalt erreichen? Ohne diese Antwort fehlt dir die Basis für die spätere Bewertung.
  2. Definiere deine Zielgruppe: Für wen war der Inhalt gedacht und hast du diese Menschen tatsächlich erreicht?
  3. Wähle ein Content Piece aus: Lege fest, welchen Beitrag, Artikel oder welches Format du untersuchst und weshalb genau dieser Inhalt relevant ist.
  4. Finde passende KPI: Nutze nur Kennzahlen, die etwas über dein zuvor festgelegtes Ziel aussagen.
  5. Ergänze qualitative Kriterien: Bewerte beispielsweise Einstieg, Struktur, Themenführung, Verständlichkeit oder CTA.
  6. Schaffe einen Vergleich: Stelle den Inhalt ähnlichen Beiträgen, früheren Ergebnissen oder einem sinnvollen Benchmark gegenüber.
  7. Strukturiere deine Beobachtungen: Halte fest, was dir auffällt, sich wiederholt und wo Unterschiede sichtbar werden.
  8. Beziehe Nutzerreaktionen ein: Kommentare, Nachrichten, Suchanfragen oder andere Rückmeldungen liefern zusätzlichen Kontext zu den Zahlen.
  9. Formuliere eine Hypothese: Überlege auf Basis deiner Beobachtungen, welche Erklärung für das Ergebnis plausibel ist.
  10. Halte Maßnahme und dein Learning fest: Leite eine konkrete Veränderung ab und dokumentiere, was du beim nächsten Mal überprüfen möchtest.

Content Highlight

Wenn du die zehn Schritte lieber auf einen Blick vor dir hast und deine Beobachtungen direkt eintragen möchtest, kannst du dafür mein Content-Analyse-Canvas nutzen. Es bildet den selben Ablauf visuell ab und hilft dabei, Zahlen, Beobachtungen, Hypothesen und Maßnahmen an einer Stelle zusammenzuführen.
​

Gerade bei wiederkehrenden Analysen ist das sehr hilfreich, da du nicht jedes Mal neu überlegen musst, was du prüfen möchtest und wie du von einer Auffälligkeit zu einer begründeten Entscheidung kommst.

Content Nachschlag

– Darf es noch etwas Persönliches sein?

tl;dr

Das Content-Analyse-Canvas führt dich in zehn Schritten von einer konkreten Fragestellung über passende Daten und Beobachtungen zu einer begründeten Maßnahme.

Triff mich ...

... zu einem digitalen Kaffee. ;)

Gemeinsam ...

bringen wir deinen Content Workflow wieder zum Laufen.

holen wir mehr aus deinem Canva Pro Account heraus.

Oder ich manage deinen Content, während du dich aufs Business fokussierst.

Raabestr. 8, Hattingen, Nordrhein-Westfalen 45525
​Melde dich ab · Nimm Einstellungen vor​

Steffi Kowalski | Online PR Guide

Abonniere jetzt den Content Kurier und erhalte Must-Reads und kuratierte Kostbarkeiten rund um Content-Management, Content-Creation und Visual-Content direkt in dein Postfach. Bleib am Puls der Zeit und verpasse keine Neuigkeiten aus der Content-Welt.

Read more from Steffi Kowalski | Online PR Guide
Eine Frau hält sich nachdenklich die Hände an den Kopf, daneben sind ein schwarz-weißes Kreismotiv und ein gelb-graues Logo auf violett-grauem Hintergrund mit dem Text „Was kommt nach deiner Content Analyse?“ zu sehen.

Der Content Kurier – Kuratierte Highlights aus der Welt des Contents Finde heraus, was nach einer Content Analyse möglich wird und warum sich der Aufwand lohnt. Hallo Reader, Im Oktober drehte sich im Content Kurier alles darum, wie du deine bestehenden Inhalte hinterfragst, thematische Lücken erkennst und mit Themen umgehst, zu denen andere bereits Inhalte veröffentlicht haben. Von den fünf Fragen zur Content Analyse über die Content-Gap-Analyse mit drei Kreisen bis hin zum Umgang mit...

Ein Mann sitzt nachdenklich an einem Schreibtisch vor einem Laptop, während über ihm auf violett-grauem Hintergrund der Text „Thema schon besetzt. Was jetzt?“ sowie gelb-graue Logo-Elemente und ein SEO-Symbol zu sehen sind.

Der Content Kurier – Kuratierte Highlights aus der Welt des Contents So erkennst du in 30 Minuten, wo du deine eigene Perspektive noch ergänzen solltest Hallo Reader, im letzten Newsletter habe ich dir eine Methode vorgestellt, mit der du eine kurze Content-Gap-Analyse durchführen kannst. Vielleicht möchtest du aber gar nicht so tief einsteigen und erst einmal wissen, was deine Wettbewerber inhaltlich machen: Welche Themen greifen sie auf? Wie bereiten sie diese auf? Wo bleiben Fragen offen?...

Eine Frau steht mit erhobenen Händen vor einem schwarzen Kreis auf violett-grauem Hintergrund mit weißen Linien und gelb-grauen Logo-Elementen, begleitet vom Text „Content-Gap-Analyse“.

Der Content Kurier – Kuratierte Highlights aus der Welt des Contents Für eine erste Einordnung brauchst du nicht den kompletten Prozess – drei Perspektiven reichen für einen ersten Check. Hallo Reader, Content-Gap-Analysen können schnell kleinteilig werden. Auch Artikel dazu können ausarten, wie ich selbst festgestellt habe. Ups. Du sammelst Daten, prüfst Wettbewerber, vergleichst Inhalte, bewertest Lücken und priorisierst schließlich deine Ergebnisse. Fachlich ist das nachvollziehbar, doch...