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Der Content Kurier
– Kuratierte Highlights aus der Welt des Contents
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Was bleibt, was geht, was ich ändere
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Hallo Reader,
Wenn ich 2025 als Browser-Tab-Leiste beschreiben müsste, sähe es wie folgt aus: Zu viele Tabs sind geöffnet, einige davon sind längst „eingefroren“ und im Hintergrund läuft leise ein Video, das ich nicht finden kann.
Dieses Jahr war für mich stark geprägt von der Digitalisierung und genau deshalb hat es mir so klar gezeigt, woran es im Alltag wirklich hängt: nicht an Ideen oder Tools, sondern an Kapazitäten, Abläufen und den Entscheidungen dazwischen.
Sichtbarkeit war ein Thema, aber nicht im Sinne von „mehr machen“, sondern von „passend machen“. Diese kleinen Mutausbrüche, die von außen oft gar nicht sichtbar sind, haben sich für mich so angefühlt:
- Ich ziehe eine Grenze.
- Ich ändere ein Format.
- Ich lasse etwas weg.
- Ich sage zu etwas Ja, obwohl es wackelt.
Ich habe gemerkt, dass ich weniger Parallelität und mehr Klarheit brauche. Weniger „geht schon irgendwie“ und mehr saubere Prozesse.
Und ich brauche Erholung nicht als Bonus, sondern als Grundlage, damit die Arbeit nicht nur läuft, sondern auch langfristig machbar bleibt und Spaß macht.
Im Rückblick, den du weiter unten verlinkt findest, gehe ich Monat für Monat durch:
- Was war los?
- Was hat mich gefordert?
- Was hat mich gefreut?
- Was hat sich verschoben?
Wenn du gerade selbst dabei bist, dein Leben zu sortieren, ist das vielleicht ein guter Spiegel – nicht, weil du mein Jahr brauchst, sondern weil du dein eigenes dadurch besser sehen kannst.
Viel Spaß beim Anhöre!
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Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
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Meine Tipps fürs nächste Jahr
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Plane deine Kapazitäten wie ein Budget und gib nicht alles aus. Mach dir einmal pro Woche kurz klar: Was ist fix, was ist optional und was kostet dich Energie? Wenn du nur nach Zeit planst, übersiehst du die „mentalen Nebenjobs” (Absprachen, Abstimmung, Umplanung). Ich plane inzwischen lieber mit mehr Puffer und entscheide aktiv, wofür ich ihn ausgebe.
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Baue dir Fokuszeiten ein, die auch wirklich funktionieren. Nicht „irgendwann am Nachmittag“, sondern konkret: Block, Startsignal, Ende. Bei mir hilft: 60–90 Minuten, Handy weg, ein klares Ergebnis. Und wenn das nicht geht, dann plane bewusst kleinteilig, anstatt so zu tun, als wären lange Deep-Work-Blöcke möglich.
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Mach Formate leichter, indem du sie wiederholbar machst. Wenn du digitale Formate nutzt (Newsletter, Podcasts, Webinare, Reels), entscheide dich für ein bis zwei wiederkehrende Grundmuster. Gleicher Ablauf, anderer Inhalt. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch den Entscheidungsstress. „Neu“ darf dann inhaltlich passieren, aber nicht jedes Mal im Prozess.
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Sag früher Nein, bevor du innerlich kündigst. „Auf Augenhöhe“ ist nicht nur ein Satz, sondern ein Rahmen. Erwartungen, Rollen, Zeit, Kommunikation. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann benenne es frühzeitig. Und wenn es nicht passt, ist ein klares Nein oft die fairste Lösung für beide Seiten.
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Behandle Erholung wie einen festen Bestandteil deiner Arbeit. Wenn Erholung nur in der Zeit stattfinden, die „übrig bleibt“, wird sie irgendwann gestrichen. Ich plane lieber aktiv Erholungsphasen ein: ruhige Wochenenden, weniger Termine, bewusstes Tempo. Nicht als Belohnung, sondern damit ich langfristig stabil arbeiten kann.
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"Gute Arbeit entsteht nicht aus maximaler Auslastung, sondern aus klaren Entscheidungen, sauberen Abläufen und echter Erholung."
Steffi
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Content Nachschlag
– Darf es noch etwas Persönliches sein?
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tl;dr
Mein 2025: digital geprägt, mit klareren Grenzen und besserer Arbeit.
Ein Geschenk für das nächste Jahr: Die ersten beiden Personen, die mir auf den Newsletter antworten, erhalten von mir einen Social-Media-Quickaudit für ein Social-Media-Profil ihrer Wahl (inkl. Tipps und Optimierungs-vorschlägen im Wert von jeweils 220 Euro zzgl. MwSt.). ;)
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