Hallo Reader,
In vielen Content-Setups, die ich gesehen habe, wird massig produziert, aber nur wenig wirkt zusammen.
Es gibt einen Redaktionsplan für Social Media, einen Versandplan für den Newsletter und irgendwo auch einen Blog. Jeder Kanal wird für sich gedacht – genau dort entsteht der Bruch.
Wenn ich genauer hinschaue, fehlt oft nicht der Content, sondern eine gemeinsame Linie. Das Thema wird mehrfach unterschiedlich gedacht, priorisiert und umgesetzt.
So entsteht kein System, nur ein Nebeneinander.
Für mich beginnt Struktur nicht beim Kanal sondern beim Thema und der Frage, welche Leistung dieser Inhalt erbringen soll. Ab diesem Punkt werden aus einzelnen Formaten zusammenhängende Gedanken.
Wie sieht das bei dir aus?
Hast du ein zusammenhängendes System?
Oder ist das bei dir alles eher zufällig?
Beste Grüße
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Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
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Leitgedanke
– Mit diesen vier Fragen verknüpfst du Inhalte ab jetzt sinnvoll(er) miteinander.
Wenn du ein Thema über Blog, Newsletter und Social Media hinweg aufbauen möchtest, beantworte die folgenden vier Fragen:
1. Was ist der Kern des Themas?
Halte in einem Satz fest, worum es eigentlich geht. Nicht als Formatidee, sondern als Gedanke mit Substanz.
2. Was soll dieser Inhalt leisten?
Kläre für dich, ob der Inhalt erklärt, einordnet, unterhält, orientiert oder zu einer Entscheidung beitragen soll. Das verhindert, dass am Ende jeder Kanal alles leisten muss.
3. Für wen ist das Thema relevant?
Prüfe, welche Zielgruppe den Inhalt wirklich braucht und an welcher Stelle (im Flywheel oder in der Customer Journey) sie gerade steht. Dadurch wird klarer, wie viel Kontext nötig ist und welcher Einstieg funktioniert.
4. Welcher Kanal übernimmt welche Rolle?
Erst an diesem Punkt teilst du deine Inhalte auf: Der Blog wird zum inhaltlichen Anker, weil das Thema dort vollständig ausgearbeitet werden kann. Der Newsletter ordnet den Inhalt ein und verbindet ihn mit einem größeren Zusammenhang. Social Media greift einen Teilaspekt auf, macht ihn zugänglich und führt in das Thema ein.
Der Unterschied liegt in der Steuerung: Du priorisierst das Thema einmal und nicht für jeden Kanal neu. Zudem stimmst du Zeitpunkt, Rollen und Auswertung aufeinander ab. Dadurch entsteht aus viel Output ein System, das im Alltag tatsächlich zusammenhängt – und meistens funktioniert.