Hallo Reader,
ja, der Content-Creation-Ansatz stammt aus dem letzten Jahr. Es überrascht auch nicht, dass Canva mit dem eigenen Tool den gesamten Content-Creation-Prozess abbildet.
Nach der Canva Create musste ich sofort wieder daran denken und habe den Ansatz für diesen Newsletter ausgegraben.
Denn mit einigen der neuen Updates kannst du den Ansatz sogar erweitern. Vorausgesetzt natürlich, dass du auf diese Weise arbeiten möchtest.
Probleme macht der All-in-one-Ansatz nur, wenn die Canva-Server mal wieder streiken. Schreib mir gerne, was du von dem Ansatz hältst oder was du anders machen würdest. :)
Beste Grüße
|
|
Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
|
Leitgedanke
– Steckst du in einem Content-Workflow-Sprawl?
Der All-in-One-Ansatz erklärt
Canva beschrieb in einem swat.io-Webinar den eigenen Content-Workflow als durchgängigen Prozess aus vier Schritten: Ideen sammeln, Inhalte planen, Konzepte und Skripte ausarbeiten sowie Content produzieren.
Dabei ist weniger das einzelne Tool auffällig als die Logik dahinter, denn jeder Schritt bekommt einen festen Ort und eine klare Funktion im Ablauf.
Ideen werden zunächst gesammelt und geprüft, bevor sie in den Plan wandern, der laufend in Canva Sheets gepflegt wird.
Vor der eigentlichen Produktion wird das Konzept in Canva Docs ausgearbeitet und bewertet, wodurch die Erstellung strukturierter und anschlussfähiger wird.
Zwei praktische Punkte fand ich außerdem spannend:
- Gute Audioqualität hat im Video hohes Gewicht
- und funktionierende Formate werden bewusst weitergeführt, da dies die Produktion vereinfacht und für die Zielgruppe verlässlicher macht.
Add-ons für den All-in-One-Ansatz
Du könntest bei dem Zusammenspiel aus Canva Whiteboard, Canva Sheet, Canva Docs und Canva Video Editor natürlich noch weitere Schritte hinzufügen. Drei Funktionen, die erst letzte Woche auf der Canva Create vorgestellt wurden, könntest du dafür nutzen.
- Nutze die Fähigkeiten von Canva AI 2.0 Code, um ein Formular zu generieren, mit dem du Ideen sammeln kannst. Den Link zum Formular kannst du auf dem Homebildschirm deines Smartphones ablegen. Neue Ideen tippst du unterwegs in das Formular ein. Diese werden dann im Sheet gespeichert. Wenn du neue Inhaltsideen brauchst, schaust du einfach dort vorbei.
Hinweis: Das ist besonders sinnvoll, wenn du viel Canva nutzt, alleine für das Marketing zuständig bist und wenig Zeit für Brainstormings hast.
- Nutze Komponenten, um Designs schneller und einfacher zu erstellen. Denn du musst bestimmte Elemente deiner Marke nicht jedes Mal neu platzieren oder anpassen. Mit Komponenten erstellst du wiederverwendbare Bausteine.
Hinweis: Wenn du die Original-Komponente anpasst, werden alle Kopien ebenfalls angepasst. Erstelle notfalls mehrere Komponenten, wenn du unterschiedliche Branding-Bausteine nutzen willst.
- Mach dir dein Video-Editing-Leben leichter: Nutze die Image-to-Video-Funktion, um aus statischen Bildern individuelle B-Roll-Bausteine zu erstellen (Vorteil: Du ersparst dir das lange Suchen in der Canva-Bibliothek).
Für mehr kreative Abwechslung kannst du Video Hooks, Video Sound Effects oder Video Text Effects nutzen (Vorteil: Das sind nicht nur Vorlagen, sondern Canva hat noch Tipps ergänzt).
Du hast gerade keine Ideen? Dann nutze doch die folgenden neuen KI-Vorlagen. Damit kannst du schnell und einfach kurze, witzige Videos erstellen.