Hallo Reader,
ich habe gemerkt, dass mein Content-Management-Workflow an einigen Stellen nicht mehr zu meinem Alltag passt.
Nicht, weil er grundsätzlich falsch war. Meine gesamte Denk- und Arbeitsweise hat sich einfach verändert, was sich auch auf meine Anforderungen ausgewirkt hat.
Einige Dinge habe ich deshalb bewusst angepasst, vor allem bei der Themenrecherche, der inhaltlichen Ausarbeitung und der visuellen Umsetzung.
Der Kern meines Workflows ist gleich geblieben, aber die Art und Weise, wie ich ihn nutze, hat sich verändert.
Wenn du meinen bisherigen Ablauf im Detail sehen willst, habe ich ihn hier einmal vollständig aufgeschrieben: Mein Content-Management-Workflow für dich erklärt. Ein Update wird in den nächsten Wochen folgen.
In dieser Ausgabe geht es deshalb nicht um den gesamten Workflow, sondern um die Stellen, an denen ich heute anders arbeite.
Welche Teile hast du zuletzt bewusst angepasst?
Beste Grüße
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Steffi Kowalski
Content Managerin und Content Strategin
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Leitgedanke
– Drei Dinge, die ich in meinem Workflow verändert habe
Ich habe meinen Workflow nicht komplett neu aufgebaut, sondern gezielt an Stellen angepasst, an denen Reibung entstand oder Potenzial ungenutzt blieb.
1. Die Themenrecherche ist nun strukturierter und näher am Alltag
Ich arbeite inzwischen mit einer festen Liste von Fachbüchern, die ich mir monatlich vornehme. Dadurch entsteht ein konstanter Input, der nicht von aktuellen Trends abhängt.
Parallel dazu notiere ich konsequent alle Fragen und Herausforderungen aus Kund*innenprojekten. Diese Themen sind konkreter und relevanter als viele externe Impulse.
Die Kombination aus beidem sorgt dafür, dass meine Themenbasis stabiler und praxisnäher ist.
2. Blogbeiträge entstehen mit Unterstützung, aber nicht ohne Prüfung
Ich nutze KI-Tools inzwischen gezielt in der Recherche, beispielsweise um Themenfelder zu strukturieren oder Perspektiven zu erweitern.
Das spart Zeit in der Vorbereitung, ersetzt aber nicht die inhaltliche Einordnung.
Der Aufwand verschiebt sich für mich eher in Richtung Faktencheck und Bewertung. Ich prüfe genauer, ob Aussagen belastbar sind und ob sie wirklich zu meinem Kontext passen.
3. Visual Content wird stärker in Richtung Video gedacht
Ich setze deutlich mehr auf Videoformate und habe mir dafür eine klare Produktionsroutine aufgebaut.
Dazu gehören eine feste Kamera und ein Tool wie Descript, um die Bearbeitung effizienter zu gestalten.
Für die Ideenentwicklung nutze ich weiterhin einfache Brainstormings, die ich dann manuell in Canva ausarbeite und optimiere.
Gerade diese Mischung aus schneller Ideengenerierung und bewusster Ausarbeitung hilft mir, visuelle Inhalte konsistenter umzusetzen.